Vertrauen in Homöopathie


Erfahrung wichtiger als Studien
Vertrauen in Homöopathie

Homöopathie ist umstritten. Skeptiker weisen oft auf fehlende wissenschaftliche Wirkungsnachweise hin. Viele Anwender berichten dagegen von guten Erfahrungen mit homöopathischen Mitteln. Diese sind den meisten Anwendern wichtiger als Wirksamkeitsstudien, wie eine forsa-Umfrage der Deutschen Homöopathie-Union (DHU) unter 1000 Erwachsenen ergab.

Gute Erfahrungen prägen sich ein

48 Prozent der Befragten zählten zu Anwendern der Homöopathie, denn sie hatten schon mindestens einmal homöopathische Mittel bei Erkrankungen und Allgemeinbeschwerden eingenommen. Davon waren drei Viertel mit dem Ergebnis der Anwendung zufrieden bis sehr zufrieden.

Wie die Deutsche Apotheker Zeitung (DAZ) berichtet, zielte eine Frage darauf ab, wie wichtig den Anwendern Wirksamkeitsstudien im Vergleich zu ihrer Erfahrung sind. Demnach gaben 69 Prozent aller Befragten an, dass positive Erfahrungen ein ausreichender Beleg für die Wirksamkeit sind. Nur etwa jeder vierte Anwender betonte, dass wissenschaftliche Studien die Wirksamkeit beweisen müssten.

Arnica am bekanntesten

Auch kritische Berichte zur Homöopathie in den Medien wurden in der Umfrage thematisiert. 37 Prozent aller Befragten empfanden die Kritik als sachlich, 60 Prozent hielten sie für überzogen – bei den Anwendern sogar 69 Prozent.

Die Homöopathie bietet eine Fülle an Mitteln. Bei der Frage nach dem Bekanntheitsgrad von homöopathischen Mittel ergab sich folgende Reihenfolge: 

  • Arnica (Bergwohlverleih): 82 Prozent
  • Belladonna (schwarze Tollkirsche): 57 Prozent
  • Calendula (Ringelblume): 55 Prozent
  • Chamomilla (Kamille) : 32 Prozent
  • Aconitum (Eisenhut): 22 Prozent
  • Nux vomica (Brechnuss): 22 Prozent
  • Hekla lava (Asche des isländischen Hekla-Vulkans): 6 Prozent 

News

Diabetes erhöht Krebsrisiko
Diabetes erhöht Krebsrisiko

Auf zur Vorsorge!

Beim Typ-2-Diabetes drohen etliche Folgeschäden. Dabei gilt es nicht nur, auf Nieren, Augen und Nerven zu achten. Menschen mit Typ-2-Diabetes haben auch ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krebsarten.   mehr

Tipps für sicheren Grillspaß
Tipps für sicheren Grillspaß

Heißes Sommervergnügen

Von Verbrennungen bis zu Magen-Darm-Infektionen: Das allseits beliebte Grillen hält eine ganze Menge Gefahren bereit. Hier gibt es Tipps, wie man sich davor schützt.   mehr

Waschen, cremen, inspizieren
Waschen, cremen, inspizieren

Hautpflege bei Diabetes

Eine Diabeteserkrankung wirkt sich auch negativ auf die Haut aus. Mögliche Folgen sind Pilzerkrankungen und unangenehmer Juckreiz. Mit einer guten Blutzuckereinstellung und der richtigen Pflege lässt sich jedoch gut vorbeugen.   mehr

Weiblicher Schlaf und Hormone
Weiblicher Schlaf und Hormone

Was machen Hormone mit dem Schlaf?

Ob man morgens ausgeschlafen oder müde ist, hängt von vielen Faktoren ab. Welchen Einfluss haben die Hormone?   mehr

Solarium erhöht Hautkrebsrisiko
Solarium erhöht Hautkrebsrisiko

Gefährliches „Vorbräunen“

Viele nutzen das Solarium, um mit vorgebräunter Haut in den Urlaub zu starten. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch: Künstliche UV-Strahlung kann das Risiko für schwarzen Hautkrebs deutlich steigern.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
St. Stephanus-Apotheke
Inhaber Dr. Bernhard Funke
Telefon 040/8 30 04 04
E-Mail st.stephanus-apotheke@t-online.de