Schmerzen infolge der Gürtelrose


Bleibenden Schäden vorbeugen
Schmerzen infolge der Gürtelrose
metamorworks/Shutterstock.com

Wird eine Gürtelrose nicht frühzeitig konsequent behandelt, drohen bleibende Nervenschäden mit starken Schmerzen. Wie Betroffene sich verhalten sollten.

Schon bei ersten Krankheitszeichen handeln

Eine Gürtelrose ist selbst schon unangenehm. Wird sie nicht fachgerecht behandelt, drohen darüber hinaus bleibende Nervenschäden mit brennenden, teils attackenartigen Schmerzen, Berührungsempfindlichkeit und Juckreiz. Unter Mediziner*innen ist diese Komplikation als Post-Zoster-Neuralgie bekannt.Um zu verhindern, dass es infolge einer Gürtelrose zur Post-Zoster-Neuralgie kommt, müssen Betroffene frühzeitig handeln: „Möglichst innerhalb der ersten beiden Tage nach dem Auftreten der ersten Krankheitszeichen wie den typischen schmerzhaften Bläschen sollte eine antivirale Behandlung beginnen“, betont Dr. Gereon Nelles vom Berufsverband Deutscher Nervenärzte. „Gleichzeitig ist eine ausreichende Schmerztherapie ganz wichtig, damit die Beschwerden nicht chronisch werden.“ Hierfür bieten sich verschiedene Arzneimittel, die individuell unterschiedlich gut wirken: Neben Lidocain-haltigen Pflastern eignen sich einige Antidepressiva und Antikonvulsiva sowie Capsaicin. Rezeptfreie Schmerzmittel reichen für gewöhnlich nicht aus.

Ältere Personen sollten über Impfung nachdenken

Das Risiko, an einer Gürtelrose zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter deutlich an. Da sie bei älteren Personen auch häufiger einen schweren Verlauf nimmt, kann sich eine Impfung lohnen. Diese ist für Patienten ab 50 Jahren zugelassen, schützt jedoch nur für wenige Jahre zuverlässig.

Quelle: Neurologen und Psychiater im Netz

News

Kann man Antidepressiva absetzen?
Kann man Antidepressiva absetzen?

Wieder bessere Stimmung

Beschwerden weg, Medikament absetzen? So einfach ist das bei Depressionen leider nicht. Die Rückfallquote ohne Einnahme von Antidepressiva ist hoch. Allerdings hängt sie davon ab, welche Strategie dabei gefahren wird.   mehr

Infektionen als Reisesouvenir
Infektionen als Reisesouvenir

Von Ruhr bis Malaria

Reiserückkehrer bringen nicht nur Eindrücke und Souvenirs aus dem Urlaub mit nach Hause. Manchmal werden bei der Heimkehr nach Deutschland auch Infektionen und Krankheiten eingeschleppt.   mehr

Wenn die Linse zwickt
Junge hält eine Kontaktlinse

Helfen Augentropfen bei Kontaktlinsenproblemen?

Viele Kontaktlinsenträger*innen kennen es: Die Augen sind trocken, gereizt oder man hat ein Fremdkörpergefühl. Manche nutzen dagegen Augentropfen. Doch helfen diese auch wirklich?   mehr

Blutdruck messen - aber richtig!
Blutdruck messen - aber richtig!

Kardinalfehler vermeiden

Den Blutdruck selbst zu messen ist für viele Menschen Routine. Automatische Blutdruckmessgeräte für zuhause sind aber nur vermeintlich leicht zu bedienen – denn einige Regeln müssen auch hier beachtet werden, um verlässliche Werte zu erhalten.   mehr

Konsequentere Zahnvorsorge für Kleinkinder
Konsequentere Zahnvorsorge für Kleinkinder

Nun im U-Heft dokumentiert

Je früher eine Vorsorge beginnt, und je gewissenhafter sie eingehalten wird, desto besser ist ihre Wirkung. Das gilt auch und ganz besonders für die zahnärztliche Vorsorge. Damit die Untersuchungen nicht vergessen werden, werden sie nun im Untersuchungsheft für Kinder integriert.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

St. Stephanus-Apotheke
Inhaber Dr. Bernhard Funke
Telefon 040/8 30 04 04
E-Mail st.stephanus-apotheke@t-online.de